[av_toggle_container initial=’0′ mode=’accordion’ sort=” styling=’av-minimal-toggle’ colors=’custom’ font_color=” background_color=” border_color=’#dc7d1b’ hover_colors=” hover_background_color=” hover_font_color=” colors_current=’custom’ font_color_current=’#dc7d1b’ background_current=” background_color_current=” background_gradient_current_color1=” background_gradient_current_color2=” background_gradient_current_direction=’vertical’ av_uid=’av-joikkrnn’ custom_class=”]
[av_toggle title=’Trockener Mund’ tags=”]

Trockener Mund: Medikamente der häufigste Grund

Geringer Speichelfluss ist nicht nur gefühlt sehr unangenehm, der Mangel an Speichel erhöht auch das Risiko für Karies und Parodontitis. Denn der Speichel erleichtert nicht nur das Schlucken und Sprechen, er reinigt den Mund ständig, indem er kleine Essensreste beseitigt. Ist zu wenig Speichel vorhanden, steht auch weniger Amylase bereit, ein wichtiges im Speichel enthaltenes Verdauungsenzym, das Kohlenhydrate aufspaltet. Darüber hinaus wirkt Speichel antibakteriell gegen krankmachende Keime, die sich sonst auf und zwischen Zähnen und Zahnfleisch ansiedeln würden. Speichelmangel führt schnell zu einer Demineralisierung des Zahnschmelzes (Karies), zu Erkrankungen des Zahnfleisches und zu Mundinfektionen, gerade auch, wenn das Immunsystem bereits durch eine Krankheit oder eine Behandlung wie beispielsweise eine Strahlentherapie geschwächt ist.

Mehr als die Hälfte der über 65-Jährigen leidet unter Mundtrockenheit und auch von jüngeren Erwachsenen ist jeder vierte betroffen. Manche Menschen nehmen zu wenig Flüssigkeit auf, andere leiden unter systemischen Erkrankungen oder greifen übermäßig zu Alkohol oder Drogen; die häufigsten Verursacher für mangelnden Speichelfluss sind jedoch Medikamente, die regelmäßig verordnet werden. Darunter z. B. Antihistaminika, Antihypertensiva, Anorektika, Antidepressiva und Migränemittel, in der Summe über 400 Medikamente, die als Nebenwirkung Mundtrockenheit bedingen können.

Sprechen Sie es während der Behandlung an, wenn Sie z. B. Geschmacksverlust oder Mundgeruch beklagen, ständig Durst haben, unter Heiserkeit und/oder Husten leiden, Probleme beim Schlucken und Sprechen oder Kauen bemerken, ein Brennen oder diffuse Schmerzen spüren oder immer wieder verklebte oder rissige Lippen haben. Auch häufiges Zahnfleischbluten und Entzündungen des Zahnfleisches, die Ihnen zu schaffen machen, gerade auch, wenn Sie einen Zahnersatz tragen, können durch mangelnden Speichelfluss hervorgerufen sein. Wichtig ist, dass die Mundtrockenheit frühzeitig festgestellt und gut behandelt wird, um Folgeschäden zu vermeiden und Ihre Lebensqualität insgesamt zu verbessern.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Alzheimer durch Parodontitis?’ tags=”]

Alzheimer durch Parodontitis?

Es gibt einige Untersuchungen, die nahelegen, dass eine chronische Parodontitis die Entstehung der Alzheimer-Krankheit begünstigt. So haben 2017 Forscher der Chung Shan Medical University in Taichung City in einer auf Daten der Taiwan’s National Health Insurance Research Database  basierenden Studie festgestellt, dass Patienten, die bereits zehn Jahre oder länger an Parodontitis leiden und älter als 50 Jahre sind, ein um 70 Prozent höheres Risiko tragen, an Alzheimer zu erkranken. Ein wichtiger Grund mehr, gute Vorsorge zu betreiben und eine beginnende Parodontitis professionell behandeln zu lassen, damit sie nicht chronisch werden kann.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Parodontitis und Diabetes’ tags=”]

Parodontitis und Diabetes

Wenn Sie an Diabetes leiden, sollten Sie besonderes Augenmerk auf Ihr Zahnfleisch legen und auch den Zahnarzt über Ihre Erkrankung informieren. Vereinbaren Sie unbedingt schnell einen Termin, wenn Sie feststellen, dass sich Ihr Zahnfleisch verändert, zum Beispiel gerötet ist, entzündet oder beim Putzen häufiger blutet.

Ist der Blutzucker dauerhaft zu hoch, können neben vielen anderen auch die Blutgefäße des Zahnfleisches leiden und durch den hohen Zucker ihre Widerstandskraft gegen Krankheitserreger verlieren. Es gilt, einer chronischen Entzündung des Zahnfleisches vorzubeugen, damit sich keine schwere Parodontitis entwickelt, die schlimmstenfalls zum Verlust der Zähne führt.

Auch umgekehrt wirken chronische Infektionen wie Parodontitis auf den Diabetes in unheilvoller Weise. Die Infektion hemmt die Produktion des körpereigenen Insulins, was wiederum einen Anstieg des Blutzuckers mit all seinen gravierenden Nebenwirkungen zur Folge haben kann.

Neben sorgfältigem Putzen ist es daher wichtig, regelmäßig Kontrolltermine in der Zahnarztpraxis wahrzunehmen. Hier kann auch der Parodontale Screening Index, kurz PSI, ermittelt werden, der Hinweise auf die Schwere einer Entzündung von Zahnfleischgewebe und Knochen gibt. Eine Parodontitis kann so früh und umfassend behandelt werden. Die Kosten für den PSI tragen gesetzliche Krankenkassen alle zwei Jahre; die Behandlung der Parodontitis erfolgt in mehreren in der Regel schmerzfreien Schritten, die den Bakterien in Ihrem Mund den Kampf ansagt.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Kopf- und Rückenschmerzen’ tags=”]

Bei Kopf- und Rückenschmerzen auch an die Zähne denken

Nächtliches Zähneknirschen oder auch schlecht sitzender Zahnersatz belasten über den Kiefer und die Mundmuskulatur hinaus oft weitere Teile des Skeletts wie die Wirbelsäule, den Kopf, die Hals- und Nackenmuskulatur bis hin zur Hüfte. Fachleute nennen das typische Krankheitsbild Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Die möglichen Beschwerden können sehr vielfältig sein. Im zahnärztlichen und kieferorthopädischen Bereich fallen besonders Symptome wie Spannungskopfschmerz, diffuse Zahnschmerzen, Kieferknochenschwund bei gleichzeitiger Zunahme der Kiefermuskulatur auf ebenso wie abgenutzte, gesprungene Zähne und Schmerzen, Knacken oder Reiben in den Kiefergelenken. Auch sogenannte myofasziale Schmerzen werden von Patienten genannt. Dabei handelt es sich um Schmerzen durch überlastete Muskulatur, die verursacht durch Zähneknirschen oder unverträgliche Zahnmaterialien im Mund auch in Körperregionen auftreten können, die nur scheinbar weit von den Zähnen entfernt liegen wie beispielsweise im Rücken.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Magensäure’ tags=”]

Magensäure greift den Zahnschmelz an

Wenn Magensäure über die Speiseröhre aufsteigt und in den Mund gerät, sprechen Mediziner von Reflux, im Volksmund Sodbrennen genannt. Das Brennen rührt von der Reizung der Schleimhaut in der Speiseröhre her, die auf die aggressive Magensäure empfindlich reagiert. Betroffene beschreiben oft regelrechte Schmerzen. Die Reflux-Krankheit muss aber nicht unbedingt mit Schmerzen einhergehen, so dass manche Menschen gar nicht wissen, dass sie unter der Krankheit leiden. Dennoch richtet die aufsteigende Magensäure im Mundraum Schäden an. Das Zahnfleisch kann sich durch die ständige Reizung entzünden, der Zahnschmelz verliert wichtige Mineralstoffe und nutzt sich leichter ab, bis hin zum Verlust der harten Zahnsubstanz. Der Zahnarzt spricht in diesem Fall von einer säurebedingten Zahnerosion. Er kann diese glücklicherweise schon sehr früh erkennen und schlimmere Schäden verhindern. Regelmäßige Vorsorge-Termine und gewissenhafte Zahnpflege sind auch deshalb besonders wichtig.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Antibiotika’ tags=”]

Antibiotika in der zahnärztlichen Praxis

Bei schweren Infektionen werden auch in der zahnärztlichen Praxis Antibiotika eingesetzt. Das Antibiotikum kann lokal als auch systemisch verabreicht werden. Die Behandlung von schweren bakteriellen Erkrankungen im Mundraum erfordert dabei recht hohe Antibiotika-Dosen, da im speziellen Milieu der Mundflora mit all ihren Organismen eine Wiederbesiedelung mit schädlichen Bakterien droht, wenn die Dosis zu gering ist. Auch die Wahl der Antibiose ist entscheidend, damit die gewünschte Wirkung eintritt. Das zahnärztlich verordnete Antibiotikum muss genau nach Anweisung eingenommen werden.
[/av_toggle]
[/av_toggle_container]