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Fachbegriffe in der Zahnpraxis

Das Zahnarzt-ABC birgt einige Fachausdrücke, die wir Ihnen kurz erklären möchten. Scheuen Sie sich bitte nie, während der Behandlung nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstehen.
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Approximalraum oder Interdentalraum / Approximalkaries:

Gemeint ist der Raum zwischen zwei nebeneinanderstehenden Zähnen. In diesen Zahnzwischenraum dringt die Zahnbürste beim Putzen nicht sehr vor, so dass es besonders oft zu Schäden durch Belege kommt – Approximalkaries.

Fissuren / Fissurenkaries / Fissurenversiegelung:

Fissur ist das lateinische Wort für Furche, Spalte oder auch Einschnitt. Im Bereich der Zähne finden sich diese kleinen Furchen und Spalten auf den Kauflächen der Backenzähne. Ein Nistplatz für Beläge und Bakterien, gerade bei Kinder nach dem Durchbruch der ersten Backenzähne. Werden diese nicht sorgfältig geputzt, kann sich schnell Fissurenkaries entwickeln. Um das zu verhindern, können wir die Backenzähne ihres Kindes versiegeln.

Gingivitis:

Gingiva ist der Teil des Zahnfleisches, der die Zähne umfasst, der Zahnfleischsaum. Eine Gingivitis beschreibt eine Entzündung in diesem Bereich. Bakterielle Beläge führen dabei zu Rötung und Schwellungen des Zahnfleisches, beim Zähneputzen tritt oft Zahnfleischbluten auf. Auch Mundgeruch kann ein Begleitsymptom sein. Eine Gingivitis kann unbehandelt in eine Parodontitis übergehen, bei der das gesamte Zahnbett von einer Entzündung erfasst wird, die schlimmstenfalls chronisch wird, so dass am Ende der Halt der Zähne verloren geht.

Initialkaries:

Erste Anzeichen für einen sich entwickelnden (initialen) Karies sind kleine weiße Flecken auf dem Zahnschmelz. Bessere Zahnpflege und Zahnpasta mit Fluorid oder ein Fluoridgel genügen oft schon, den angegriffenen Zahnschmelz wieder mit ausreichend Mineralien zu versorgen. Die Reinigungserfolge zu Hause sollten vom Zahnarzt in der Praxis kontrolliert werden, damit dieser gegebenenfalls schnell und schmerzfrei korrigieren kann.

Paro-Endo-Läsionen:

Bei sog. Paro-Endo-Läsionen treffen zwei Ursachen zusammen, durch die sich Zahnbett und Wurzelspitze so entzünden, dass der betroffene Zahn zerstört wird. Ein krankhaftes Wechselspiel also zwischen einer chronischen Zahnfleischentzündung, Parodontitis, und einer Entzündung in der Wurzelspitze. In beiden Fällen sind Bakterien die Übeltäter, die bei Paro-Endo-Läsionen über Nerven, Blut- und Lymphsystem in die eine oder auch die andere Richtung wandern können.

Pulpa:

Pulpa ist das Zahnmark, ein von kleinen Blutgefäßen und Nervenfasern durchzogenes, galertartiges Bindegewebe. Die Pulpa ernährt den Zahn und bildet Dentin, jenen Stoff, aus dem die Zähne entstehen. Auch der Zahnschmerz hat hier seinen Ursprung. Wenn umgangssprachlich vom „Zahnnerv“ die Rede ist, ist die Pulpa gemeint.
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