[av_toggle_container initial=’0′ mode=’accordion’ sort=” styling=’av-minimal-toggle’ colors=’custom’ font_color=” background_color=” border_color=’#dc7d1b’ hover_colors=” hover_background_color=” hover_font_color=” colors_current=’custom’ font_color_current=’#dc7d1b’ background_current=” background_color_current=” background_gradient_current_color1=” background_gradient_current_color2=” background_gradient_current_direction=’vertical’ av_uid=’av-joikkrnn’ custom_class=”]
[av_toggle title=’Hormone’ tags=”]

Männer, Frauen und Hormone

Hormone mischen bei der Zahngesundheit mit. So fällt es auf, dass Frauen trotz oft sehr sorgfältiger Pflege ihrer Zähne in stärkerem Maße von Karies und Parodontitis betroffen sind als Männer.

Eindeutig ist das in der Schwangerschaft. Schwangerschaftshormone belasten nicht nur das weibliche Bindegewebe und Blutgefäße, sondern auch das Zahnfleisch. Es wird empfindlicher und entzündet sich leichter. Schwangere Frauen sollten deshalb schnell zum Zahnarzt gehen, wenn sie Schmerzen empfinden, Rötungen am Zahnfleisch entdecken oder unter Zahnfleischbluten leiden, damit sich aus einer kleinen Entzündung keine chronische Parodontitis entwickelt.

Auch das weibliche Geschlechtshormon Östrogen steht im Verdacht, die Zahngesundheit der Frau von der Pubertät an zu schwächen. Denn tatsächlich ist es so, dass Männer, obwohl viele von ihnen weniger putzen und seltener zum Zahnarzt gehen, die besseren Zähne haben. Auch die unterschiedliche Speichelmenge könnte eine Rolle spielen. Sie ist bei Männern höher und bietet den Herren naturgegeben mehr Flüssigkeit im Mund, um lose Essensreste aus den Zähnen zu spülen, zahnschädigende Säuren zu neutralisieren und den Zahnschmelz so zu remineralisieren, dass krankmachende Bakterien schlechtere Chancen haben.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Schwangerschaft’ tags=”]

Glücklich lächelnd durch die Schwangerschaft

Eine gute Mundhygiene ist gerade in der Schwangerschaft wichtig. Die hormonellen Umstellungen, die in dieser Zeit im weiblichen Körper stattfinden, wirken sich auf den gesamten Körper aus, besonders im letzten Drittel einer Schwangerschaft auch auf die Schleimhäute im Mund. Vor allem Entzündungen des Schleimhautsaumes, der Gingiva, stellen ein Risiko dar. Diese Entzündung, Gingivitis genannt, kann unbehandelt nicht nur viel Unbehagen bereiten, sie birgt das Risiko, in eine Parodontitis überzugehen, die chronisch das gesamte Gewebe und Knochen befallen kann. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Hormonlevel, festsitzenden Zahnbelägen und der Schwangerschaftsgingivitis gibt. Umgekehrt scheinen chronische Entzündungen des Zahnfleisches eine wichtige Rolle bei Schwangerschaftskomplikationen bis hin zur Fehlgeburt zu spielen. Vorbeugend sollten Sie daher auf eine umfassende Mundhygiene achten und für jedes Schwangerschaftsdrittel einen Zahnarzttermin vereinbaren, damit wir gemeinsam früh und wirksam gegensteuern können.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Nuckelflaschenkaries’ tags=”]

Vorsicht: Nuckelflaschenkaries

Manche Kinder benutzen ihr Trinkfläschchen als Nuckel. Ständig ist es zwischen ihren Zähnen, begleitet sie sogar in den Schlaf. Vor allem für die vorderen Milchzähne ist das ständige Nuckeln sehr gefährlich, weil sie so ständig in Flüssigkeit baden. Schon kleinste Mengen an Zucker oder Säure aus Säften greifen dabei den Zahnschmelz an. Er löst sich auf und die Zähne sind dem Karies-Angriff ausgesetzt. Um diesem Nuckelflaschenkaries vorzubeugen, sollte das Fläschchen ausschließlich zum Trinken gegeben werden und spätestens mit Eintritt in das zweite Lebensjahr aus dem Kindergeschirrschrank verschwinden.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Milchzähne brauchen Schutz’ tags=”]

Auch Milchzähne brauchen Schutz

Kaum auf der Welt und schon zum Zahnarzt? Ja! Mit dem Durchbruch der ersten Zähne beim Säugling, etwa im Alter von sechs Monaten, und dem Wachstum der Milchzähne beim Kleinkind sollten regelmäßige Termine zur Kontrolle vereinbart werden. Vor allem Störungen der Zahnschmelzbildung und frühkindliche Karies können so früh genug erkannt und behandelt werden. Wir unterstützen Sie als Eltern mit der richtigen Beratung, auch für die Zahnpflege zu Hause. Damit die Kleinen schmerzfrei durch das Milchzahnalter kommen und auch später gerne und angstfrei zum Zahnarzt gehen.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Kinderzahnpasta’ tags=”]

Kinderzahnpasta – Achten Sie auf den Fluoridanteil

Eine am Universitätsklinikum Freiburg durchgeführte Studie* zeigte, dass Kinderzahnpasta nicht weniger als 500 ppm Fluorid aus Aminfluorid enthalten sollte, damit erste Karieszeichen an den Milchzähnen wirkungsvoll remineralisiert werden können. Bei Zahnpasten mit einem geringeren Fluoridgehalt konnte in der Studie dagegen keine relevante Wirksamkeit nachgewiesen werden.

(*Hellwig et al: Remineralization of initial carious lesions indeciduous enamel after application of dentifrices of different fluroide concentrations. Clin Or Invest 2009)
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Milchzähne stärken’ tags=”]

Was Milchzähne stark macht

Die Regel ist einfach: Von Beginn an gut putzen mit der passenden Zahnbürste und einer Zahnpasta mit dem richtigen Fluoridanteil, regelmäßige Kontrollen in der Zahnarztpraxis, wenig Süßes und Saures.

Während der ersten sechs Lebensjahre sollten Sie Ihr Kind beim Zähneputzen immer unterstützen, nachsehen und nachputzen, denn erst etwa im Alter von sieben Jahren kann ein Kind seine Zähne eigenständig richtig säubern.

Für die Zahnpflege bei Ihrem Baby nutzen Sie eine Baby-Zahnbürste mit weichen Schonbürsten, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Die passende Bürste für das etwas ältere Kind wählen Sie am besten gemeinsam mit diesem aus. Es gibt ein breites Angebot an guten Kinderzahnbürsten für alle Altersklassen.

Achten Sie beim Zahnpasta-Kauf auf den Fluoridgehalt in der Kinderzahnpasta. Er sollte nicht unter 500 ppm liegen. Fluoridfrei sollte die Kinderzahnpasta dann sein, wenn der Kinderarzt Fluoridtabletten verordnet hat. Mit dem Schulbeginn sollte Ihr Kind keine Kinderzahnpasta mehr verwenden, sondern eine Juniorzahnpasta mit einem Fluoridanteil von bis zu 1500 ppm.

Je früher der erste Zahnarztbesuch vereinbart wird, desto geringer ist das Risiko möglicher Schäden an den Milchzähnen Ihres Kindes. Am besten, Sie vereinbaren schon einen Termin, wenn Sie beobachten, dass die ersten Zähnchen durchbrechen wollen.

Nach dem Zahnwechsel sind vor allem die großen Backenzähne kariesanfällig. Eine sogenannte Fissurenbehandlung schützt sie. Dabei werden die kleinen Furchen auf den Kauflächen der Zähne versiegelt. Das Versiegeln geht schnell, ist schmerzfrei und wird von gesetzlichen Krankenkassen für mitversicherte Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren übernommen. Auch eine Professionelle Zahnreinigung im Rahmen der halbjährlichen Vorsorgeuntersuchung wird für Kinder diesen Alters von gesetzlichen Krankenkassen unterstützt.

Den Zähnen Ihres Kindes zuliebe sollten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten ohne zu viel Süßes oder Saures, da beides die Zähne besonders angreift.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’KAI-Putztechnik’ tags=”]

Was ist die KAI-Putztechnik?

Mit dieser Technik lernt das Kind das richtige Putzen der Zähne nach dem KAI-Prinzip. Die Putzfolge dabei: Erst K wie Kauflächen, dann A wie Außenflächen und schließlich I wie Innenflächen.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Störung der Zahnschmelzbildung’ tags=”]

Störung der Zahnschmelzbildung bei Kindern

Die sog. Molaren-Inzisive-Hypomineralisation (MIH) ist eine Erkrankung der harten Zahnsubstanz. Zu sehen ist dieses Krankheitsbild vor allem an den kindlichen Backenzähnen, doch auch die Schneidezähne können betroffen sein. Schon bevor die Zähne richtig durch das Zahnfleisch brechen, zeigen sie gelblich-braune oder weißliche Flecken. Auch der Zahnschmelz ist poröser und weicher als bei einem gesunden Zahn. Ein solcher Zahn bricht sehr leicht und ist extrem kariesanfällig. Die Ursachen werden in einer Entwicklungsstörung des Zahnwachstums während der Schwangerschaft und der ersten Lebensjahre des Kindes vermutet. Umweltgifte, Infektionskrankheiten und Medikamente wie Antibiotika, aber auch chronische Krankheiten des Kindes wie Atemwegserkrankungen  könnten eine Rolle spielen.

Die MIH tritt in unterschiedlich schweren Formen auf. Bei leichteren kann bereits eine einfache Fissurenversiegelung den Zahn vor Schäden schützen.

Grundsätzlich gilt für jedes Kind: Je früher es regelmäßig zahnärztlich betreut wird, desto besser. Daher sollte schon zu Beginn des Durchbruchs der ersten Zähnchen ein erster Termin vereinbart werden.
[/av_toggle]
[av_toggle title=’Fissurenversiegelung’ tags=”]

Fissurenversiegelung der kindlichen Backenzähne

Durch die Kauflächen der Backenzähne ziehen kleine Furchen und winzige Spalten, Fissuren genannt. Sie sind gerade für Kinder schwierig zu reinigen, weshalb kindliche Backenzähne besonders kariesgefährdet sind. Eine Fissurenversiegelung verhindert, dass sich schädliche Bakterien in den schwer zugänglichen Fissuren festsetzen. Sie sollte gleich nach Durchbruch der Backenzähne erfolgen. Dabei wird der zuvor gut gereinigte und leicht angeraute Zahnschmelz mit einem Kunststofflack überzogen und damit gut versiegelt. Die Kosten für die Behandlung, die gar nicht weh tut, übernehmen gesetzliche Krankenkassen für die ersten und zweiten festen Backenzähne für versicherte Kinder ab 6 Jahren und bei Jugendlichen bis zum Alter von 17.

Auch schon vor der permanenten Versiegelung, die erst möglich ist, wenn die Zähne härter und widerstandsfähiger sind, können die eben durchbrechenden und schwer zu reinigenden Backenzähne durch einen speziellen dazu geeigneten chlorhexidhaltigen Lack geschützt werden.
[/av_toggle]
[/av_toggle_container]